Abmahnungen bei BrickLink

Gamorreaner

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Glaube ich nicht, denn die würden sich ja selber ins Fleisch schneiden. Die haben nämlich das gleiche Problem haben. Einige Punkte kann nur von Bricklink gelöst werden. Das widerspricht allerdings der Aussage in einem Schreiben von IDO, dass einige ihrer Kunden auch bei IDS verkaufen. Daher vermutet man hier eine Falschaussage, was auf einen Formfehler hindeutet, den man angehen könnte.
 

Mara Jade

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hab mir eben henry´s video angesehen und bin über das "urhheberrecht" nen bisschen gestolpert, wo es hies das wird noch teurer. wenn nun aber genau soein piktogramm mit nicht für 0-3 jahre überall fehlt und die leute sich nun irgendwo sowas besorgen und einfach da einbinden begehen sie massenhaft urheberrechtsverletzungen also bitte bitte verfallt nicht in panik und verschlimmbessert eure situation. vielleicht ist es genau das was versucht wird zu erreichen. nur meine zwei cents... (was eignetlich schon 4 pfennige sind)
 

Gamorreaner

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Das widerspricht allerdings der Aussage in einem Schreiben von IDO, dass einige ihrer Kunden auch bei IDS verkaufen. Daher vermutet man hier eine Falschaussage, was auf einen Formfehler hindeutet, den man angehen könnte.
Leute die im Glashaus sitzen haben meist als Hobby Steine Schmeißen:

Bzw. IdS? Du meinst Bricklink? ;)
 

Gamorreaner

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So, hatte heut mal nachgefragt, darf es auch online setzen. Die Auflistung aus einer Mail die mir heute von jemandem zugeschickt wurde:


Bisherige Fehlerquellen auf Online-Marktplätzen als Ursache für Abmahnungen

Vorweg eine Übersicht:

1. Abspeicherungfehler in den Produktbeschreibungen (passiert auf DaWanda und Etsy, vermutlich auch auf Ebay)
2. Bei alten Produkten, die immer wieder eingestellt werden fehlt die Widerrufsbelehrung oder es hängt eine "alte" Widerrufbelehrung wieder an (passiert auf DaWanda und Ebay)
3. Beendete/verkaufte Produkte stellen sich von selbst ein (passiert auf DaWanda)
4. Darstellungsfehler: Unter bestimmten Browsereinstellungen oder in Abhängigkeit vom Endgerät (Rechner/Handy) werden Pflichtinformationen nicht korrekt dargestellt (passiert auf Ebay)
5. spezielle BUGs (z.B. Ebay: Link zur OS-Plattform nicht klickbar oder Etsy: Captcha verhindert zuverlässige Darstellung der Infos zu E-mail-Adresse und Telefonnummer im Impressum)
6. Probleme auf Amazon (durch Eingriffe von Amazon selbst oder die Eingriffe anderer Händler in die Produktbescheibungen entsteht Abmahngefahr)


Der Machtmissbrauch der Plattformen besteht darin, dass sie
- über diese Fehler /nicht rechtssicheren Rahmenbedingungen nicht aufklären,
- diese Fehler nicht eindämmen oder nur auf massiven Druck hin (teilweise ist dies
wahrscheinlich auch kaum möglich, aufgrund der Serverauslastung)
- auch bei Änderungen/Korrekturen keine Information erfolgt bzw. nur zeitverzögert
oder missverständlich "verklausuliert"

Auf Nachfragen über die sozialen Medien reagieren Mitarbeiter der Plattformen teilweise aggressiv in dem sie Beiträge löschen und Mitglieder sperren !

Alle anderen Arten des Missbrauches dürften ihren bereits bekannt sein, daher sind sie hier nicht weiter erläutert.

Im Anschluss finden Sie eine Liste mit Fehler, so wie ich sie durch ausgiebige Recherche auf einschlägigen Kanzleiseiten, durch persönliche Erfahrungsberichte anderer Händler oder aus den jeweiligen Plattformen der Foren (bzw. entsprechenden Facebookgruppen) entnehmen konnte.









Auflistung und Belege, der bisher bekannten Fehlerquellen

Damit Ihnen deutlich wird, in welchem Ausmaß diese Fehler vorkommen und tatsächlich im Zusammenhang mit dem Abmahnmissbrauch ein großes Problem darstellen, möchte ich an dieser Stelle nochmal alle Fehler auflisten und mit entsprechenden Belegen ergänzen.
Deutsche Kleinunternehmer werden so systematisch ruiniert und zum Aufgeben gezwungen!

1. Bisher weitesgehend unbekannte Fehlerquelle: Abspeicherungsfehler

Zum Hintergrund:
Abmahnen mit System erfolgt am einfachsten auf Plattformen, in dem schlicht Suchbegriffe in die Suchfunktion eingegeben werden.
Beispiel: Gibt man auf Ebay den Begriff "versichert" ein und lässt auch die Artikelbschreibungen (nicht nur die Überschriften !) absuchen, so findet man ca. 2 Millionen Produkte gewerblicher Händler. Und vermutlich kommen täglich neue Produkte hinzu von unerfahrenen Neulingen.

Nach einer Abmahnung eines Begriffes aus den Artikelbeschreibungen, korrigieren die Händler selbstverständlich ihre Angebote und löschen die entsprechenden Begriffe heraus. Nun kommt es zu dem fatalen IT-Fehler , der im schlimmsten Fall eine 4-stellige Vertragsstrafe nach sich zieht: Abspeicherungsfehler !

Abspeicherungsfehler dürften kein Problem sein, welches nur auf einzelnen Plattformen vorkommt, sondern ein allgemeines IT-Problem; welches sich auch von IT-Fachleuten relativ einfach erklären lässt. Es hat in erster Linie damit zu tun, dass Änderungen in den Produktbeschreibungen (im Gegensatz z.B. zu Preisänderungen, die bevorzugt abgespeichert werden) nicht unmittelbar in der Datenbank abgespeichert werden (vor allem nicht zu "Stoßzeiten").
Änderungsaufträge befinden sich dann in so einer Art "Warteschleife" und werden erst zu einem späteren Zeitpunkt (im schlimmsten Fall jedoch gar nicht) bearbeitet.
Eine zuverlässige Rückmeldung darüber, dass eine Speicherung nicht erfolgreich war, erhält der Händler oft nicht. Damit kann es passieren, dass die Ansicht des Händlers "korrigiert" ist, jedoch der Kunde weiterhin die unkorrigierte Fassung sieht.
Damit ist dieser Fehler sehr gefährdet unerkannt zu bleiben und führt vermutlich häufiger zu Vertragsstrafen (v.a. durch Verbände, die Massenabmahnungen durchführen mit mehreren Hundert Abmahnungen in der Woche !)
Diese Abspeicherungsfehler passier(t)en nachweislich auf der Plattform DaWanda, auf der Plattform Etsy und (mindestens !) bzgl. der angehängten Rechtstexte auch auf Ebay.
(Grundlage: Erfahrungsberichte von mehr als 100 Händlern)

Die Plattformen hätten die Möglichkeit gefahrlos ihre Händler zu informieren, denn die Haftung liegt ja stets beim Händler ! Wenn dieser also abgemahnt wird, muss er selber haften - auch wenn er unschuldig ist.
Dem Händler bleibt nur: Die Plattform in Regress zu nehmen (was 99% natürlich nicht tun, da das finanzielle Risiko viel zu groß ist und diese Fehler auch schwer beweisbar).
Damit ist klar, was die Plattformbetreiber auch in Zukunft unterbinden wollen: Regressforderungen !
Diese Abspeicherungs-Problematik ist eine, die auf allen Plattformen vorkommt, z.B. auch Ebay:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/ido-mahnt-rentner-auf-ebay-ab_143625.html

Zitat aus dem Text dieser Seite:
"Bei einer Kontrolle des Shops meiner Mandanten durch IDO – nach meiner Erfahrung werden die Shops ca. 1 - 2 Monate nach Abgabe der Unterlassungserklärung erneut überprüft –, stellten die dortigen Mitarbeiter fest, dass bei zwei von ca. 100 Artikeln Verstöße gegen die Unterlassungserklärung vorlagen. Es folgte eine Vertragsstrafenanforderung über 3.000,- €. "

Auf Nachfrage, wurde mir von dem Anwalt bestätigt, dass es sich um Abspeicherungsfehler gehandelt haben muss.

Weitere Beispiele: https://www.abmahnblog-heidicker.de/3343-vertragsstrafe-idoverband

Zitat aus dem Text dieser Seite:
Unsere Mandantschaft war Ende 2017 vom Ido Verband wegen diverser Wettbewerbsverstöße auf eBay abgemahnt worden (u.a. fehlende Widerrufsbelehrung, Werbung mit der Klausel „versicherter Versand). Daraufhin wurde unsere Kanzlei beauftragt und von hieraus eine modifizierte strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Nun erreichte unseren Mandanten ein weiteres Schreiben des Ido Verbands, in dem die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 3.000,00 € verlangt wird. Begründet wird die Forderung damit, dass unser Mandant in einem seiner Angebote die Klausel „versicherter Versand“ nicht entfernt hat.

https://www.kanzlei-heidicker.de/78-anwaltskanzlei/418-ido-vertragsstrafe

Zitat aus dem Text dieser Seite:
Im Juli dieses Jahres war unsere Mandantschaft durch den Ido e.V. wettbewerbsrechtlich abgemahnt worden. Gerügt wurden u.a. der fehlende Link zur Online-Streitschlichtungsplattform. Hieraufhin gab unsere zu diesem Zeitpunkt noch nicht durch uns vertretene Mandantschaft eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. Nun schrieb der Ido e.V. unsere Partei erneut an und erklärte, in einem aktiven Angebot auf eBay fehle weiterhin der Link zur OS-Plattform. Der Ido e.V. fordert daher eine Vertragsstrafe in Höhe von 3.000,00 €.

Warum ist dieses Problem NICHT BEKANNT ?
Weil die meisten Händler in der psychisch angespannten Situation einer gerade erfolgten Abmahnung oder Vertragsstrafe, davon ausgehen, dass hier ein EIGENER Flüchtigkeitsfehler vorliegt.
Selbst wenn man jahrelang auf einer Plattform tätig ist und deren Unzulänglichkeiten kennt, schreibt man dem System dennoch zu, weniger fehleranfällig zu sein, als man selbst.
Mein beginnt am eigenen Verstand zu zweifeln - spätestens dann, wenn man mit anderen darüber spricht. Falls man sich noch in die Materie einliest und erfährt, dass man selbst bei solchen Fehlern - auch wenn sie beweisbar wären - haften muss; dann versucht man es gar nicht erst sich zu wehren.
2. Alte Widerrufbelehrungen hängen wieder an !

Dieser Fehler wurde von Zeugen, sowohl auf Ebay, als auch auf DaWanda bestätigt.
Bei Ebay-Angeboten, die GTC (Good until Cancelled = bis auf Widerruf) eingestellt sind, kann es passieren, dass beim automatschen Widereinstellen eine alte Version an dem Produkt anhängt (-> Abmahngefahr) oder gar keine Widerrufbelehrung anhängt.
Dasselbe passiert mit der rechtlichen Information zur OS-Plattform. Hier kann es ebenfalls passieren, dass der Link an einzelnen Produkten nicht mehr beigefügt ist oder eine "alte Version" (die nicht klickbar ist -> Abmahngefahr).

https://www.anwalt.de/rechtstipps/ido-interessenverband-ev-vertragsstrafe-von-gefordert_144885.html

Dieser Fehler wurde von Zeugen, sowohl auf Ebay, als auch auf DaWanda bestätigt.

https://www.it-recht-kanzlei.de/dawanda-widerrufsbelehrung-abmahnung-typische-fehler.html

Zitat: "....sich noch eine veraltete Widerrufbelehrung (z.B. mit einem Stand vor dem 13.06.2014) bei bestimmten - vor langer Zeit angelegten- Artikeln) „versteckt“."

Erfahrungsberichte finden sich auch hier:

https://www.auktionshilfe.info/thread/17833-systemfehler-auf-plattformen-und-abmahnmissbrauch/

Keine Widerrufsbelehrungen hängen an:
https://www.channelpartner.de/a/wenn-ebay-spinnt-trifft-s-den-haendler,268694,2


3. Beendete Produkte stellen sich von selbst wieder ein

Zeugenberichte: Wurde mir von mehreren Händlern auf DaWanda geschildert. Diesen fiel dieser Umstand auf, da die Ware entweder bereits vergriffen war (und dann gekauft wurde - sehr ärgerlich) oder es sich um UNIKATE handelte, welche ebenfalls gekauft wurden, obwohl sie längst verkauft waren ! Es kam also eher zufällig raus, da Produkte gekauft wurden, die längst hätten "beendet" sein müssen.
Hier gab es auch Abmahnungsfälle.
In einem Fall widersprach die Händlerin der Abmahnung, der Abmahnvereine reagierte im Anschluss daran nicht mehr (-> hieran erkennt man auch wiederum die Missbräuchlichkeit der Abmahnung !)

4. Darstellungsfehler

Unter bestimmten Browsereinstellungen oder in Abhängigkeit vom Endgerät (Rechner/Handy) werden Pflichtinformationen nicht korrekt dargestellt (passiert auf Ebay)






Ebay: Impressum wird nicht vollständig abgebildet

https://t3n.de/news/abmahngefahr-ebay-impressum-844474/

Zitat aus dem Link (t3n) :
"Ebay ist das Problem nach eigenen Angaben bereits bekannt: „Bei dem Rollout der angekündigten Änderung bei der Anzeige von Kontaktinformationen gewerblicher Verkäufer bei ebay.de für den Desktop ist ein technischer Fehler aufgetreten, der dazu führt, dass einige rechtlich wichtige Informationen nicht in dem neuen Abschnitt ‚Firmeninformationen‘ angezeigt werden“, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit."

https://www.onlinehaendler-news.de/...-impressum-wird-wieder-richtig-angezeigt.html

Zitat aus dem Link (onlinehändler-news):
"Der Fehler führte dazu, dass an den Artikeln selbst kein Impressum mehr angezeigt wurde. Lediglich in den Kontaktdaten zum Händler waren Firmeninformationen zu finden – diese Angaben waren aber unvollständig und haben unter anderem keinen Hinweis zu OS-Plattform aufgewiesen. Dadurch befanden sich die betroffenen Händler in einer akuten Abmahngefahr, durch die einigen Händlern auch hohe Vertragsstrafen drohten."

Ebay: Weitere Darstellungsfehler - Widerrufbelehrung

https://www.channelpartner.de/a/wenn-ebay-spinnt-trifft-s-den-haendler,268694

Zitat: Man kann sich als gewerblicher Verkäufer bemühen wie man will, wenn das technische System von eBay spinnt, hat man leider verloren: Wie eBay selbst berichtet, kam es in der Zeit vom 22.10. bis 27.10.2008 auf Grund eines technischen Fehlers auf der eBay.de-Website zu einer fehlerhaften Darstellung der Rücknahmebedingungen von gewerblichen Verkäufern auf der Artikelseite. Durch die eBay Panne wurden statt der hinterlegten Widerrufsbelehrung der automatisch generierte Satz: "Der Verkäufer nimmt diesen Artikel nicht zurück." bzw. "Siehe Artikelbeschreibung" auf der Artikelseite angezeigt.

Die Tatsache, dass durch ungewöhnliche Browsereinstellungen oder verschiedene Endgeräte Darstellungsfehler "provoziert" werden können und gezielt für Abmahnungen genutzt werden können, wurde bereits in der Vergangenheit für Rechtsmissbrauch durch einzelne Betrüger genutzt !


5. spezielle BUGs auf unterschiedlichen Plattformen

Etsy: BUG im Impressum (Aktueller Fall von August/Septmber 2018, vermutlich besteht/bestand das "Problem" jedoch seit Jahren!)
Das eingebaute Captcha verursacht eine Fehldarstellung. Klickt man im Shopimpressum bei Etsy auf "weitere Details" erscheint im "Normalfall" der Satz >> Ich bin kein Roboter << (ein sogenannter Captcha). Nach dem Zufallsprinzip muss der User anschließend ein "Bilderrätsel" lösen oder er bekommt die Pflichtinformationen zu E-mailadresse und Telefonnummer des Händler unmittelbar angezeigt.
An manchen Rechnern (Browserbedingt ? oder andere Ursachen ?) erscheint unter dem Link "Weitere Details" keine Information. Dieser BUG wurde - samt Captcha - nun bei den deutschen Händlern entfernt (auf massiven Druck hin). Alle anderen Händler aus anderen EU-Staaten bleiben jedoch weiterhin gefährdet.
Ein fragwürdiges Vorgehen der Plattform. Da Informationen dazu - weder zu dem Zustand vorher, noch zu dem IST-Zustand - an die Händler der Plattform weitergegeben wurden.
Händler aus den Niederlande oder Österreich könnten so weiterhin verklagt werden für ein nicht vollständig angezeigtes Impressum.


Bekannter Fehler auf Ebay: Link zur OS-Plattform nicht klickbar

https://www.medienrecht-urheberrech...do-wegen-fehlendem-link-auf-os-plattform.html

In Fachkreisen war über Wochen (oder Monate ?) bekannt, dass der Pflicht-Link zur OS-Plattform über die Ebay-APP NICHT klickbar war. Dieser Umstand führte dazu, dass über einen längeren Zeitraum sämtliche Ebay-Händler abmahngefährdet waren. Wie viele Händler dem zum Opfer gefallen sind, ist nicht bekannt, aber eins ist sicher - für einen Abmahnverein sind solche Umstände "ein gefundenes Fressen".

Der ironische Rat einer Kanzlei:

Zitat: "Was können eBay-Händler tun? Im Moment leider nicht viel. Hier sind die Plattformanbieter wie eBay in der Pflicht, die technischen Voraussetzungen für einen korrekten Händlerauftritt zu schaffen."

(Quelle: https://www.e-recht24.de/news/onlineauktionen/10596-link-os-plattform-ebay-app.html)

ZITAT: "Wenn der Plattformbetreiber aber nicht mitspielt…… dann sind die Verkäufer machtlos."

Wenig förderlich: eBay.de fordert eBay-Verkäufer zu dem Zeitpunkt dazu auf, den Link aus der Artikelbeschreibung zu entfernen

So hieß es dazu etwa von eBay.de:
"Wir möchten Sie hiermit darauf hinweisen, dass Sie bis spätestens 16. September 2017 einige Ihrer Angebote aktualisieren müssen, da diese gegen Grundsätze verstoßen oder aktive Inhalte enthalten. 10 Ihrer Angebote enthalten Kontaktinformationen, z.B. eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse oder Weblinks, und verstoßen somit gegen die Grundsätze für das Einstellen von Artikeln. Angebote, die gegen Grundsätze verstoßen, werden demnächst blockiert."








Damit beanstandet eBay.de nun den wohl einzigen Workaround zum Ausgleich des technischen Defizits in Bezug auf den klickbaren Link auf die OS-Plattform.
ZITAT: "Fazit: Nach bald zwei Jahren Pflicht zur Information über die OS-Plattform macht eBay.de es den Verkäufern immer noch sehr schwer, den gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Aufgrund der vielen Nachfragen von Mandanten: Ja, die IT-Recht Kanzlei hat die Rechtsabteilung von eBay.de schon vor einiger Zeit über die doch recht akute Problematik informiert. Es bleibt zu hoffen, dass eBay.de hier zügig Abhilfe schafft.
Wenig hilfreich sind dabei jedoch die aktuellen Beanstandungen bezüglich des Workarounds. Die Abmahnsicherheit der Verkäufer sollte ganz eindeutig Vorrang haben vor Änderungen im Layout bzw. der „Policy“ bezüglich der Darstellung von Kontaktinformationen."
(Quelle: https://www.it-recht-kanzlei.de/klickbarer-link-os-plattform-ebay.html)
Erst Ende Oktober 2017 kam die "Entwarnung" über eine Kanzlei-Seite: Der Link funktioniert nun endlich. (Quelle: https://www.onlinehaendler-news.de/...ebannt-ebay-macht-os-link-mobil-klickbar.html)

Ebay: Fehler in Bezug auf das Rückgaberecht

Seit Ende Juni 2018 können Waren, die kein Rückgaberecht beinhalten (z.B. verderbliche Waren wie Blumen oder versiegelte Ware nach Aufbruch der Versiegerlung) nicht rechtssicher eingestellt werden.


5. Zu guter Letzt: Amazon - eine ganz eigene Baustelle

Hier geht es weniger um Systemfehler, sondern mehr um fahrlässig in Kauf genommene Umstände oder sogar bewusste Inkaufnahme von Wettbewerbsverstößen durch Dritte !

a. Händler haften für Verstöße, die andere Händler verschulden

https://bpm-legal.de/vorsicht-abmahnung-haendler-haftung-im-amazon-marketplace

Zitat: "Die wohl größte (Abmahn-)Gefahr ist im System des sogenannten Anhängens begründet. In der Regel ist es so, dass bereits für jedes Produkt eine Produktbeschreibung bei Amazon (ASIN) existiert, die auch durch alle Händler gleichzeitig genutzt werden kann bzw. soll. Auf den ersten Blick erscheint das Anhängen an andere Produktseiten vorteilhaft, da keine eigene Produktseite erstellt werden muss. Vorhandene Beschreibungen und Fotos können (mit-)genutzt werden und müssen nicht umständlich neu erstellt werden. Damit soll dem Käufer die Möglichkeit gegeben werden, alle Angebote eines Produkts mit einem Blick vergleichen zu können.

Rechtlich birgt diese Praxis jedoch Gefahren. Wenn nämlich die vorhandene Produktseite rechtliche Fehler enthält, haftet hierfür jeder Händler, der diese Produktseite nutzt, selbst wenn er die rechtswidrigen Inhalte nicht selbst erstellt hat. Solche Fehler können sein fehlende Grundpreisangaben, fehlende Garantiebedingungen, fehlerhafte Produktbeschreibung, unlizenzierte Produktfotos, falsche UVP und noch viele mehr.

War die Rechtsprechung einige Jahre noch uneinig, ob bzw. in welchem Umfang Händler für Fehler gerade zu stehen haben, die sie selbst nicht produziert haben, besteht seit der Grundentscheidung des BGH (Urteil vom 03.03.2016 (Az.: I ZR 110/15)) Klarheit, dass Marketplace-Händler für Fehler im Produktangebot stets haften und verpflichtet sind, regelmäßige Kontrollen durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Angebote auch nicht nachträglich rechtswidrig verändert werden."


b. Händler haften für Verstöße durch Amazon selbst

https://hoesmann.eu/amazon-haendler-haften-fuer-fehlerhafte-angebote-von-amazon/

Zitat: "Wichtig bei diesem Urteil ist, dass das westfälische Landgericht hier auch einer Haftung des Händlers bejaht, ohne dass dieser die Produktbeschreibung selber angefertigt hat. Trotzdem handelt er als mittelbarer Störer, da der Händler willentlich und adäquat kausal einen Beitrag zu der Rechtsverletzung geleistet hat."


Zusätzliches Problem: Nicht-rechtssichere Rahmenbedingungen

Bisher habe ich nur die Fehler angesprochen, die "unbeabsichtigt" auf den Plattformen entstehen oder mehr oder weniger fahrlässig nicht behoben werden.
Hinzu kommen dann noch die nicht rechtssicheren Rahmenbedingungen, wie
- ungenaue Lieferzeitangaben (Formulierungen wie "versandbereit in"
- die fehlende Möglichkeit Waren ohne Rückgaberecht auf Ebay zu verkaufen (Problem seit ca. Ende Juni 2018 bis heute)
- Buttonlösung bei Amazon
- ... (um nur einige Beispiele zu nennen !)

Die Plattformen missbrauchen hier ihr Machtstellung gegenüber den Kleinunternehmern, welche mit ausschließlich mit einem eigenen Onlineshop keine Chancen auf dem Onlinemarkt hätten.
Viele deutsche Händler versuchen sich auf Anraten diverse Abmahnschutzverbände und mit erhöhtem administrativen Aufwand an alle rechtlichen Vorgaben zu halten, in dem sie fehlende Angaben in den Artikelbeschreibungen oder -überschriften ergänzen.
Dennoch bleibt ein Restrisiko einer Abmahnung bestehen, welches sie in Kauf nehmen müssen, wenn sie auf einer Plattform verkaufen wollen.












Ergänzung um Vorgehen der Abmahnvereine:

Diese Suchbegriffe bescheren den Abmahnverbänden zu 90% "Treffer".
Hier muss nur noch der Rest nach den "Klassikern" abgesucht werden nach:
1). Link zur OS-Plattform vorhanden und klickbar
2). Widerrufbelehrung mit Telefonnummer
3). Widerrufformular nicht vorhanden oder ohne Telefonnummer
4). Hinweis auf Abspeicherung der Vertragstextes
5). Hinweis auf Gewährleistung / Mängelhaftung
6). Datenschutzerklärung vorhanden ?
7). Textilkennzeichnung

Diese Verstöße kann ein geübter Laie innerhalb von wenigen Minuten finden und mit Hilfe von Textbausteinen abmahnen. Ich bin kein Jurist und habe diese Liste innerhalb kürzester Zeit zusammenstellen können.
Wenn sie sich anschauen, welche Verstöße in der Hauptsache abgemahnt werden, dann werden sie auch bei den Vertragsstrafen genau auf diese Verstöße treffen !
Es handelt sich in 1. Linie um Verstöße, die weder einen Wettbewerbsvorteil erzeugen dürften, noch einen Schaden beim Verbraucher !

Diese Systematik hinter dem Abmahnen großer Verbände vermutete u.a. auch z.B. die IT-Kanzlei-Rostock:

https://www.internetrecht-rostock.d...nzconsulting-deutscher-Online-Unternehmen.htm

Zitat:
Anmerkung 08.08.2017
Das aktuelle Abmahnthema des IDO, sei es bei eBay oder Dawanda ist die Angabe "versicherter" Versand. Wir vermuten, dass es daran liegt, dass sich diese Plattformen so einfach nach "verbotenen" Wörtern und Begriffen durchsuchen lassen.

Neben dem Begriff "versichert", gibt es weitere Begriffe, welche gute Suchergebnisse auf Plattformen erzielen (jedoch meist nicht so treffsicher wie "versichert"):


Der Verdacht, dass Abmahnverbände gezielt mit Suchbegriffen die Artikelbeschreibungen absucht, erhärtet sich auch dadurch, dass Etsy (eine große internationale Plattform) bisher nicht von Abmahnwellen heimgesucht wurde !
Auf Etsy greift die Suchfunktion nur auf die Überschrift und auf die Tags zurück (eventuell noch auf die 1. Sätze der Artikelbeschreibung ?)
Fakt ist: Es gibt viele Produkte auf Etsy, die den Begriff "versichert" noch enthalten.
Die Nutzung der Suchfunktion ist die ökonomischste und schnellste Methode wettbewerbrechtliche Verstöße zu finden.

Für das Absuchen der Rechtstexte benötigt man die Hilfe eines Programmierers und selbst dann wäre man auf "Suchbegriffe" angewiesen, die fälschlicherweise "drinstehen". Das Suchen nach "fehlender Information" ist deutlich schwieriger - bis unmöglich.
 

Gamorreaner

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"Schöne" Zusammenfassung. Da wird doch richtig deutlich, dass die Kanzleien, die kleinen für die Fehler der Plattformbetreiber bestrafen und die Lücken eiskalt ausnutzen. Es ist wie immer....Schei..e rollt den Berg hinab.
Der Berg ist die Masse, die Benutzer, nicht die Plattformbetreiber. Ich kann dir sagen, wenn ich nur daran denken würde IdS 100% rechtskonform zu machen, dann wäre das Forum morgen vom Netz und genauso ist es bei absolut JEDER Webseite.

Mal nen allgemeines Beispiel: Fahrradfahrer müssen laut StvO rechts fahren. Wenn du zu weit rechts fährst und ein Idiot von Fußgänger geht ohne zu gucken über die Straße, fällt ungünstig und muss in Frührente, dann trägst du als Fahrradfahrer die gesamte Schuld daran und darfst dem die Rente bezahlen. Es gibt Urteile die sagen, dass man als Fahrradfahrer *75 cm vom Bordsteinrand entfernt fahren muss, um genau soetwas zu vermeiden. Hier in meiner Nachbarstadt sind die Fahrradwegmarkierungen auf der Straße knapp 50 cm breit! D.h. um Rechtskonform zu fahren, müsstest du a) auf dem Fahrradweg fahren und b) genau daneben! Viel Glück bei der Umsetzung!

*Meines Wissens streiten selbst da sich die Gerichte, der eine sagt 50 reicht, der anderen nein, 75 müssen es sein. Selbst bei dieser IDO gab es schon mehrere Urteile dazu ob die Abmahnen dürfen oder nicht, jedes Gericht urteilt anders, weil selbst die Richter mit dem Gesetz überfordert sind und die machen es Hauptberuflich.
 

Gamorreaner

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Das ist andersherum: Die Widerrufbelehrung MUSS die Tel-Nr. enthalten, das Formular darf sie (angeblich) NICHT enthalten.

LG,
-Rene
Da muss ich gestehen, da bleibt mir der Atem weg. Warum sollte die Telefonnummer nicht drin stehen dürfen und warum muss sie, bei Impressumspflicht, wo ja sicherlich eh ne Telefonnummer mit beisteht, dann noch dort auch wieder drin sein. Das ist Irrsinn in Reinform. Was haben die Gesetzgeber sich dabei nur gedacht...wenn sie denken können.
 

jammy

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Der Berg ist die Masse, die Benutzer, nicht die Plattformbetreiber. Ich kann dir sagen, wenn ich nur daran denken würde IdS 100% rechtskonform zu machen, dann wäre das Forum morgen vom Netz und genauso ist es bei absolut JEDER Webseite.
Ich meinte damit, dass schlechtes immer von oben auf das schwächste Glied weitegegeben wird. In dem Fall die kl. shopbesitzer. An Forenbetreiber hatte ich nicht gedacht, in meiner Aussage oben. Dachte da eher an ebay, amazon BL & Co. Ein Forum soll Spaß machen/bringen und kein Stress für den Betreiber oder die User durch Rechtverdreherei bringen.
 

1000steine

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Da muss ich gestehen, da bleibt mir der Atem weg. Warum sollte die Telefonnummer nicht drin stehen dürfen und warum muss sie, bei Impressumspflicht, wo ja sicherlich eh ne Telefonnummer mit beisteht, dann noch dort auch wieder drin sein. Das ist Irrsinn in Reinform.
Ist es, Irrsinn. In der Belehrung muss sie drin stehen, damit man telefonisch widerrufen kann. Im Formular soll sie aber nicht stehen, damit niemand versucht das ausgefüllte Formular per Telefon zu übermitteln. Telefax dagegen ist wieder ok...
 

Mara Jade

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hmm aber viele haben fax und telefon an einem anschluss das müsste dann im einzelfall wohl geprüft werden ! was ich nicht verstehe was soll das mit versichertem versand auf sich haben ! ich meine wenn ich das anbiete, biete ich es eben an. sofern ich ex-werk liefere geht das risiko auf den käufer über und da ist es doch schon interessant zu wissen ob ich das risiko eingehe ob mit oder ohne versicherung den warentransport zu wagen.
 

1000steine

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was ich nicht verstehe was soll das mit versichertem versand auf sich haben ! ich meine wenn ich das anbiete, biete ich es eben an.
Hier ist der Hintergrund, dass eine Lieferung von einem Händler zu einem Verbraucher (B2C) immer auf Risiko des Verkäufers erfolgt, auch bei einer Briefsendung. Für den Verbraucher spielt keine Rolle, ob der Verkäufer versichert versendet oder nicht, für ihn ist die Sendung auf jeden Fall versichert (durch den Verkäufer). Aus diesem Grund (und ich finde es auch hirnrissig) nennt man das "Werben mit Selbstverständlichkeiten" und das ist abmahnfähiger, unlauterer Wettbewerb.

Ähnlich verhält es sich mit der Angabe "keine PayPal-Gebühren". Es ist zwar umstritten, ob PayPal-Gebühren ein Zahlarten-Aufschlag sind, sollten sie es aber sein, dann wären sie eh verboten und damit wäre es "eine Selbstverständlichkeit", mit der man nicht werben darf.

Das ganze ist kleinkariert bis zum Geht-Nicht-Mehr.

Denn: Während man den Verbraucher in Dingen wie oben praktisch für blöd erklärt, reicht die Angabe "Mängelhaftung laut Gesetz" völlig aus, da man hier plötzlich der Meinung ist, dass es jedem Verbraucher frei steht und zuzumuten ist, sich im BGB um seine gesetzlich zustehenden Rechte bei Mängeln zu informieren...

UNd so geht das weiter und weiter und weiter, bis dem ganzen Spuk mal bald ein Ende gesetzt wird, dauert hoffentlich nicht mehr allzu lange.

LG,
-Rene
 

Luxurybricks

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Servus zusammen,

mich würde interessieren ob es deutsche BL Händler gibt, die Mitglied bei besagtem Verein sind & vielleicht einen Hinweis geliefert haben um sich einen Vorteil zu verschaffen?! Ist wie gesagt nur eine Vermutung! Wundern würde es mich allerdings nicht.

DO
Man vermutet, dass nicht Händler einen Hinweis geliefert hat, sondern RTL. In der Sendung Lego Masters wurde anscheinend Bricklink erwähnt und es könnte mit der Zeit auch hinkommen als es erwähnt wurde.
 
B

Blacktron 1

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Hallo zusammen,

aktuell werden wohl deutsche Bricklink-Händler abgemahnt.
Ist eigentlich mal wieder "typisch Deutsch" mit hochkomplizierter Gesetzgebung und endlosen Vorgaben und
Vorschriften und lauter Beamten, Anwälten in Kontrolle und Überwachung.
Ich würde Business auch viel lieber auf einer Paradies-Insel betreiben als in Deutschland. Ist typisch deutsch.

Deutsch = " Einkaufen / Verkaufen / Anwälte / Streiten "

Das sog. "Impressum" müßte man wie bei Paypal und Google alle 2-6 Monate umschreiben und anpassen, weil man
schon nicht mehr hinterherkommt vor lauter Anwälte und Dr. Dr. Anwalts-Theorie im "Internet Neuland".

Was mich bei Bricklink zunehmendst störte ist die "Minimum avg. Lot" Funktion von Händlern. Man will aus-checken
und zahlen und dann sagt die Händler-Webseite. Geht nicht, weil das "Minimum avg. Lot" nicht erfüllt ist. Ich
hatte einen Händler mal kontaktiert, was die sinnlose Funktion eigentlich sein solle, nach der man in seinem
Warenkorb vergeblich sucht und sucht.

Hausfrauen müssen im Supermarkt nun mindestens 10 Bananen kaufen, sonst kommen sie an der
Kasse mit dem vollen Wagen nicht durch. Das wäre für mich so eine echte "Bananen Republik".

Ich als Käufer breche dann meistens ab und suche mir einen anderen Shop ohne sinnlose "Minimum avg. Lot"
Funktion. Die "Minimum Buy" Funktion reicht schon und diese gibt es auch nicht im Supermarkt. Sollte
man vielleicht einführen in Dr. Dr. Anwalts-Gesetzesgebung-Theorie.

Lg,
BLACK BARON

PS: Die "Accept Monster-Cookie" Funktion sollte auf allen Webseiten bildschirmfüllend sein. Zwingend, damit
man am besten garnichts mehr lesen und sehen kann.
 

Gerechtigkeitsliga

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Tja wird alles nicht leichter im Paragraphen-Dschungel Germany!
Gestern erfahren, dass sich die Postgebühren ändern. Wer immer kostengünstig Ware bis 500 gramm ins Ausland versenden wollte, konnte dies immer als Großbrief Einschreiben für 6,20 € veranlassen. Ab dem 1.1.2019 geht das nicht mehr. Die Deutsche Post erlaubt Waren nur noch als Päckchen oder Paket ins Ausland zu versenden. Großbrief nur noch für "Papier"-Sendungen.
Wo Deutschland noch gut bei internationalen Sendungen noch Punkten konnte wird nun auch ein Riegel vorgeschoben. Toll!!!!!
 

1000steine

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Wer immer kostengünstig Ware bis 500 gramm ins Ausland versenden wollte, konnte dies immer als Großbrief Einschreiben für 6,20 € veranlassen. Ab dem 1.1.2019 geht das nicht mehr.
Ach Du *. Ist bestimmt als Reaktion auf den Wegfall des Geoblocking. Als wenn jetzt jeder Onlinehändler plötzlich extensiv ins Ausland senden würde. Wer vorher nicht dahin schicken wollte, wird (und muss) es auch jetzt nicht tun. So ein Ärger. Die Brieflösung war echt mal ein "Standortvorteil" DE...
 
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